Viele Künstler, die sich mit den Berührungspunkten von Video und Choreographie beschäftigen, arbeiten nicht nur in einem der Felder, sondern in mehreren. Parallel zu dem Tanzfi lmfestival POOL 08 stellen einige ihre Arbeitsansätze in kurzen Workshops vor, die sich gleichermaßen an Choreographen, Tänzer, Performer, Videokünstler und Filmemacher wenden. Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt, offenes, interdisziplinäres Interesse schon. Alle Workshops sind kurz – die Themen, die sie behandeln, sind komplex. Idee dieser Workshops ist es, die eigene Praxis zu hinterfragen, neue Methoden kennenzulernen und Inspiration in diesem Themenfeld zu bekommen.
Yoann Trellu
zwei Programme kursieren seit ein paar Jahren in der Tanzszene: MAX MSP und ISADORA. Yoann Trellu gibt eine Einführung für Anfänger, was
diese Programme können, und wie man sie für Tanzperformances nutzen kann. Dabei geht es nicht um das Erlernen von Computerprogrammen,
sondern um das Verständnis der Möglichkeiten im multi-medialen Performance-Bereich. Dieser Workshop ist in englischer Sprache.
Kenntinisse in Video- oder Computertechnik werden nicht vorausgesetzt.
28. November 2008
13.30 - 16.30 Uhr
3 h Workhsop und 1 h Präsentation der künstlerischen Arbeiten von Yoann Trellu.
Walter Bickmann
Ob Kunst oder Hilfsmittel – mit welchen Mitteln kann man was erreichen? Wo liegen die Unterschiede, was macht eine „gute“ Tanzdokumentation aus? Walter Bickmann arbeitet sowohl als Medienkünstler als auch als Tanzdokumentarist. Eine Plattform dafür ist www.tanzforumberlin.de mit Kurztanztrailern laufender Produktionen.
29. November 2008
13.30-16.30 Uhr
3 h Workshop und 1 h Präsentation der Arbeiten von Walter Bickmann.
Andrea Keiz
Wie kann die Kamera in den Tanz eintreten? Andrea Keiz stellt die Kamera als Body-Extension vor. Das Produkt muß nicht Tanzfi lm sein, denn der Prozess selber eröffnet auch eine neue Perspektive auf den Tanz selber.
30. November 2008
13.30-16.30 Uhr
3 h Workshop und 1 h Präsentation der Arbeitsweisen von Andrea Keiz.